Ein Baum gegen
Schädlinge.
Kleine Punkte auf den Blättern. Ein feines Gespinst. Deine Pflanze zeigt dir, dass etwas nicht stimmt — dieser Baum hat die Antwort.
Die Haltung
Nicht bekämpfen.
Regulieren.
Es gibt einen Unterschied zwischen eingreifen und unterstützen.
Chemische Mittel schlagen sofort zu. Das sieht eindrucksvoll aus — aber es stört das Gleichgewicht. Der Nächste Befall kommt schneller.
Neemöl denkt anders. Es stört den Hormonhaushalt der Schädlinge. Leise, im Hintergrund. Sie fressen weniger. Vermehren sich schlechter. Verschwinden langsam.
Deine Pflanze bekommt die Zeit, die sie braucht.
Kein Schock. Kein Stress. Nur ein Gleichgewicht, das sich wiederherstellt.
Das braucht etwas Geduld. Und eine andere Erwartung an das, was „wirken" bedeutet.
Pflanzenpflege mit Respekt.
Für die Pflanze. Für den Raum.
Was steckt dahinter
Der Neembaum
weiß, was er tut.
Azadirachta indica. Aus Indien. Kaltgepresst aus den Samen — nicht raffiniert, damit alle Vitamine und Proteine erhalten bleiben.
Der Wirkstoff heißt Azadirachtin. Er greift nicht direkt an. Er stört den Fortpflanzungszyklus der Schädlinge — diskret, geduldig, wirksam.
Sie fressen weniger. Sie vermehren sich schlechter. Irgendwann geben sie auf.
Kein sofortiger Effekt. Dafür ein dauerhaftes Ergebnis.
Gut zu wissen
Pflanzlich, schonend für Mensch und Tier. Bei richtiger Anwendung nützlingsfreundlich. Und in Innenräumen einsetzbar, wo chemische Mittel nichts verloren haben.
Wann einsetzen
Diese fünf kennt jede Pflanze.
Je früher du reagierst, desto einfacher stellt sich das Gleichgewicht wieder her.
Spinnmilben
Feine Gespinste, trockene Blätter
Blattläuse
Klebrige Stellen, verkrümmte Triebe
Thripse
Silbrige Streifen, winzige Punkte
Weiße Fliegen
Weiße Wolken beim Schütteln
Schildläuse
Braune Beulen, klebrige Stellen
Die Anwendung
Mischen. Schütteln. Sprühen.
Die Mischung
20 Tropfen auf 100 ml Wasser
Ein Tropfen mildes Spülmittel hilft Öl und Wasser zu verbinden.
Gut schütteln. Öl und Wasser verbinden sich nicht von allein. Der Emulgator hilft.
Blatt für Blatt. Ober- und Unterseite besprühen. Gerade die Unterseite — da verstecken sich die meisten.
Kein direktes Licht danach. Kurz ruhen lassen — so vermeidest du Blattverbrennungen.
Dranbleiben. Auch wenn es besser aussieht. Der Rhythmus entscheidet.
Wie oft
Der Rhythmus
macht's.
Bei Befall
Alle 7–10 Tage
wiederholen, bis der Befall nachlässt
Vorbeugend
Alle 2 Wochen
als feste Routine — auch ohne Anzeichen
Wichtig zu wissen
Neemöl wirkt nicht sofort sichtbar. Das ist kein Fehler — das ist die Natur des Wirkstoffs. Er braucht mehrere Anwendungen, um den Zyklus der Schädlinge zu unterbrechen. Wer nach der ersten Runde aufhört, gibt dem Befall die Chance, sich zu erholen. Bleib dran.
Kleine Details
Die machen den Unterschied.
Alle Pflanzen behandelnSchädlinge wandern schnell. Was heute auf einer sitzt, ist morgen auf der nächsten.
Erst abwischenStark befallene Blätter vorher vorsichtig säubern — so kommt die Lösung besser an die Pflanze.
Erst testenEmpfindliche Pflanzen können auf Öle reagieren. Ein einzelnes Blatt behandeln, 24 Stunden warten. Sieht es gut aus? Dann weitermachen. So vermeidest du Schäden, bevor sie passieren.
Konsequent bleibenAuch wenn es besser aussieht. Neemöl braucht Wiederholung — nicht weil es schwach ist, sondern weil es gründlich ist.
Drei Wochen. Konsequent gesprüht.
Die Gespinste sind weg.
Die Pflanze atmet wieder.
So funktioniert Geduld.
Von Pepin
Neemöl.
50 ml.
Kaltgepresst, nicht raffiniert. Hergestellt in der Bretagne. Alle Vitamine und Proteine erhalten — genau die, die deine Pflanze braucht.
20 Tropfen auf 100 ml Wasser. In die Sprühflasche. Los.
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